Fahrzeuge> Beiwagen 1458 |
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Geschichte
des Fahrzeuges |
| Ab
1959 hatte die Bremer Straßenbahn AG damit begonnen, sogenannte
Kurzgelenktriebwagen zu beschaffen. Neben einem Prototypzug wurden von
1961 bis 1963 in zwei Serien weitere 43 Trieb- und 18 Beiwagen beschafft.
Als Einrichtungswagen kamen sie auf den Linien 2, 3, 10, 15 und 16 zum
Einsatz. Mit der für 1967 geplanten Eröffnung der neuen Linie
1 nach Blockdiek und später weiter nach Osterholz entstand Bedarf
an neuen, leistungsfähigen Wagen, und so bestellte die BSAG 1966
eine Serie von weiteren 30 Triebwagen mit 24 Beiwagen. Die Triebfahrzeuge
waren stärker motorisiert als ihre Vorgänger. Um sich die Möglichkeit
offenzuhalten, die Beiwagen in Triebwagen umzubauen, verwendete man für
sie identische Wagenkästen. 1966/67 erfolgte die Auslieferung der Wagen. Vor der Eröffnung der Linie 1 konnte man sie auf anderen Linien, besonders auf der 4, antreffen. Diese Einsätze dienten dem Ausnutzen der Gewährleistungsfrist. Der Beiwagen 1458 wurde 1967 noch mit Schaffnerplatz in Dienst gestellt. Der Beiwagen war zunächst in der Vahr stationiert. In den folgenden Jahren waren die Wagen der Serie GB4c nicht nur auf der Linie 1, sondern auch auf allen anderen Linien zu finden. Im Oktober 1970 erfolgte die Umrüstung des Beiwagens auf Einmannbetrieb. Dazu entfernte man den Schaffnerplatz und baute Fahrscheinentwerter ein. Wollte man in dem Wagen nun Fahrkarten kaufen, ging das nur noch beim Fahrer. 1970 wurde der Wagen in 633 umnummeriert. 1992 bekamen alle Bremer Straßenbahnen eine 3 vor ihre Wagennummer, und so hieß der heutige Museumswagen nun 3633. In dieser Zeit wurde er auch in das neue weiß-rote Farbkonzept umlackiert. Bis Anfang 1996 waren die Triebwagen im Linieneinsatz, zuletzt von Sebaldsbrück bzw. Gröpelingen aus. In der Folgezeit dienten sie als Einsetzwagen und für Fahrschulzwecke. Ein letztes Mal waren sie am 29. November 1997 auf ihren alten Linien unterwegs und verabschiedeten damit nach 38 Jahren die Kurzgelenkwagen endgültig aus dem regulären Einsatz. Im April 1998 erfolgte auf Veranlassung des FdBS die Lackierung des Wagens in seiner ursprünglichen beigen Farbgebung. Gleichzeitig versetzte der FdBS die Inneneinrichtung des Triebwagens wieder teilweise in den Ablieferungszustand aber ohne Schaffnerplatz. Seit Mai 1998 stand der Zug aus Triebwagen 445 und Beiwagen 1458 als Museumszug für Sonderfahrten bereit. 1999 und 2000 war Triebwagen 445 als "Kultourbahn" unterwegs. In dieser Zeit diente der nicht benötigte Beiwagen mit einem aufgesetzten Spezialbügel als Fahrleitungsenteisungswagen. 2001 wurde er wieder zum reinen Museumswagen. Nach Fertigstellung des neuen Museumstriebwagens 446 wird er mit seinem neuen Partner wieder für den musealen Betrieb zur Verfügung stehen. |
Technische Daten |
| Hersteller: | Hansa - Waggonbau GmbH, Bremen |
| Baujahr: | 1967 |
| Ende des Linieneinsatzes: | 1997 |
| Länge über Wagenkasten: | 16700 mm |
| Breite: | 2300 mm |
| Höhe: | 3027 mm |
| Gewicht: | 13,4 t |
| Sitzplätze: | 45 |
| Stehplätze: | 113 |
| Motor: | - |
| Leistung: | - |
| Fahrschalter: | - |
| Bremse: | Schienenbremse 4 x 4t Knorr Magnet S75, Federspeicherbremse |
| z. Höchstgeschwindigkeit: | 70 km/h |
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